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Datenmanagementpläne

Ein Datenmanagementplan (DMP) dokumentiert den gesamten für die Daten vorgesehenen Lebenszyklus. Das heißt, er beschreibt, wie mit den Forschungsdaten von der Planung der Erhebung bis zur langfristigen Archivierung oder gegebenenfalls planmäßigen Löschung umgegangen wird.

Der Datenmanagementplan beantwortet dabei mindestens die Fragen:

  • Was wird erhoben?
  • Welche Stellen müssen vor der Datenerhebung hinzugezogen werden?
  • In welcher Form und wo werden die Daten in den unterschiedlichen Projektphasen gesichert?
  • Wer hat ab welchem Zeitpunkt Zugriff auf die Daten?
  • Wer ist für die einzelnen Schritte zuständig / verantwortlich?
  • Welche rechtlichen Vorgaben sind zu beachten?
  • Werden die Daten anderen zugänglichgemacht und wenn ja, wie?

Was ist ein Forschungsdaten-Management-Plan und wozu wird er benötigt?
https://youtu.be/fMxhFRAul80
Dieses Video bietet eine Einführung in das Thema Forschungsdaten-Management und Datenmanagement-Pläne.

Einige Förderorganisationen erwarten teilweise schon bei der Antragseinreichung oder im Verlauf des bewilligten Projektes einen nach bestimmten Kriterien gestalteten Datenmanagementplan (DMP). Hierunter fallen:
  • der European Research Council (ERC)
  • die Europäische Union (EU)
  • praktisch alle Förderer aus Großbritannien wie Science and Technology Facilities Council (STFC), Economic and Social Research Council (ESRC)
  • der Wissenschaftsfonds (FWF)
  • der Schweizerische Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF)
  • abhängig von der Förderlinie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Siehe hierzu auch die Anforderungen von Förderern.

Es gibt verschiedene Software-Werkzeuge, die bei der Erstellung eines Datenmanagementplans (DMP) unterstützen, etwa DMPonline oder DMPTool.
An der FAU steht seit November 2019 das Werkzeug RDMO zur Verfügung. In diesem StudOn-Kurs finden Sie wichtige Hinweise und Anleitungen zum Umgang mit dem RDMO.

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