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Vorteile von Forschungsdatenmanagement

Langfristig gehen mit dem Entwurf und der Umsetzung einer Forschungsdatenmanagement-Strategie entscheidende Vorteile einher:

  • Sichtbarkeit der Forschungsergebnisse: Die Sichtbarkeit Ihrer Forschung und damit die Zitierhäufigkeit und Reputation wird verbessert, da eine Datenpublikation als eigenständige Publikation gilt und von Organisationen wie Thomson Reuters Data Citation Index, sowie weiteren nationalen und internationalen Datenbanken erfasst wird. Durch die verbesserte Sichtbarkeit finden Sie leichter Projektpartner und werden selbst leichter gefunden.
  • Chancen auf Forschungsförderung: Mit einem guten Forschungsdatenmanagementplan erhöhen Sie Ihre Chancen gefördert zu werden. Viele Förderorganisationen erwarten schon bei der Antragstellung eine Stellungnahme zum geplanten Umgang mit Daten. Sie wollen sicherstellen, dass Wissenschaft und Gesellschaft von den eingesetzten Projektmitteln bestmöglich profitieren. Das heißt konkret, dass die während des Projekts gewonnenen Daten nach Möglichkeit auch noch lange nach Projektende in geeigneter Form zur Nachnutzung zur Verfügung stehen sollen.
  • Transparenz der erbrachten Forschungsleistung: Auch Verlage beziehungsweise Fachzeitschriften fordern zunehmend die Verfügbarmachung der Daten, auf denen eine Publikation beruht, um die Transparenz der erbrachten Forschungsleistung zu gewährleisten. Durch diese Qualitätssicherungsmaßnahme steigern die Fachzeitschriften ihre Reputation, wovon Sie ebenfalls profitieren. In einigen Fällen bestehen bereits Kooperationen zwischen Verlagen, Fachzeitschriften und Datenrepositorien, um die Verlinkung von Forschungsdaten mit den zugehörigen Forschungsartikeln zu erleichtern
  • Minimierung des Datenverlustes:Sie können mit den Daten ohne Einschränkung über einen langen Zeitraum arbeiten, da das Risiko von Datenverlust minimiert wird und sie in einem zukunftssicheren Dateiformat gespeichert werden.
  • Nachnutzbarkeit der Daten: Durch effizientes Forschungsdatenmanagement bleiben Ihre Daten langfristig und nachvollziehbar erhalten und können noch lange nach der ursprüngliche Forschung Einfluss auf die wissenschaftliche Entwicklung haben, indem sie zum Beispiel für vergleichende Forschung verwendet werden. Sie selbst profitieren von qualitativ hochwertigen Daten anderer, wenn Sie diese für Ihre eigene Forschung nachnutzen können.
  • Gute wissenschaftliche Praxis: Das Management der Forschungsdaten ist wesentlicher Bestandteil der guten wissenschaftlichen Praxis. Die DFG hat bereits den Umgang mit Forschungsdaten in ihre Empfehlungen zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis aufgenommen.

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