Schreiben & Publizieren

Daten und Software in der Forschung

 

Forschungsdaten sind ein inhärenter Bestandteil der wissenschaftlichen Arbeitsweise und deswegen in Forschung und Lehre unverzichtbar. Sie sind so vielfältig wie die Forschung selbst, was die Definition schwierig macht.

Alle Daten, die während eines Forschungsvorhabens mit einer wissenschaftlichen Arbeitsmethode entstehen, sind Forschungsdaten – sowohl neu erzeugte als auch aufbereitete Daten. Dies ist unabhängig davon, ob sie in eine Publikation einfließen oder nicht und ob sie in analoger oder digitaler Form vorliegen. Dafür kommen zum Beispiel im Feld gesammelte, im Labor erfasste oder selbst als Digitalisat erzeugte Daten in Frage.

Der Anteil der digital vorliegenden Daten nimmt dabei stetig zu. Digitale Forschungsdaten können leichter sichtbar gemacht und geteilt werden, was die wissenschaftliche Praxis von Interdisziplinarität und enger Kollaboration gut unterstützt.

Forschungsdaten stellen aber auch technische, rechtliche und ethische Herausforderungen dar. Hinzu kommt, dass der Umgang mit Forschungsdaten in den verschiedenen Fachdisziplinen unterschiedlich stark etabliert ist, sowohl was die Infrastrukturen für Forschungsdaten (sogenannte Repositorien) als auch was die Praxis betrifft, Forschungsdaten zu veröffentlichen.

Im November 2016 hat die Universität ihre Grundsätze zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg verabschiedet.

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