Bibliotheken & Sammlungen

Graphische Sammlung

 

Für die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) betreut die Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg (UB) die ehemalige graphische Sammlung der Markgrafen von Ansbach. Sie enthält 1.700 Handzeichnungen, 4.000 Kupferstiche und Radierungen sowie 1.000 Holzschnitte aus der Zeit vom Mittelalter bis zum Barock. Die Sammlung gilt als einziges unversehrt erhaltenes Zeugnis der großen Nürnberger Kunstsammlertradition: Was zunächst in Nürnberger Künstlerwerkstätten im 14. und 15. Jahrhundert aus arbeitstechnischer Notwendigkeit aufbewahrt wurde − Musterblätter, Skizzen, Kompositionsentwürfe, Sicherheitskopien oder auch selbständige Arbeiten in Farbe − fand recht bald das Interesse kunstsinniger Kaufleute.
Im März 1931 stiftete der Kunstsammler und Jurist Ernst Luthardt (1863–1937) seine Sammlung von Zeichnungen und Graphiken der Universitätsbibliothek Erlangen. Es handelt sich um insgesamt mehr als 7.000 Blätter, darunter 1.000 Zeichnungen und Aquarelle, 1.200 Stiche alter Meister sowie ca. 5.000 Druckgraphiken aller Kunstgattungen, vom Kupferstich über die Radierung, den Stahlstich, Holz- und Linolschnitt bis zum Holzstich. Luthardt hatte die markgräfliche graphische Sammlung während seines Studiums kennengelernt und konzentrierte sich vor allem auf das 19. und erste Viertel des 20. Jahrhunderts.

Leihgaben für Ausstellungen

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Graphische Sammlung: Kämpfende Reiher (Signatur: B53)

Hans Pleydenwurff: Kämpfende Reiher
(Signatur: B 53)
Die Kämpfenden Reiher des um 1420 in Bamberg geborenen Hans Pleydenwurff sind vermutlich um 1470 entstanden; das Blatt ist etwa 19,1 x 28,4 cm groß. Ungewöhnlich ist die schwarze Grundierung, auf die Pleydenwurff die farbige Zeichnung mit feinem Pinsel auftrug.

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