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Zu Gast in der HB: Ausstellung Machtszenarien

Die Ausstellung „Machtszenarien – Roles and Actions of Roman Emperors“ wird vom 27. November bis 9. Dezember 2019 im Ausstellungsraum der Hauptbibliothek (HB), Schuhstr. 1 a, gezeigt. Geöffnet ist sie Montag bis Freitag von 8:00 bis 24:00 Uhr, Samstag und Sonntag von 10:00 bis 24:00 Uhr.
Bilder und Texte auf Münzen zeigen in erster Linie deren Echtheit und Prägeautorität an: Sie schützen vor Fälschungen. Zugleich sind sie weitaus mehr als das. Zu Tausenden geprägt, liefen Münzen im Römischen Reich um und erreichten als antikes „Massenmedium“ ein breites Publikum. Während auf der Vorderseite in der Regel der Kaiser oder Angehörige des römischen Kaiserhauses gezeigt werden, sind die Bilder und Texte der Rückseiten äußerst vielfältig. Sie berichten von Kriegen und vom Frieden, von den Werten und Tugenden der Römer, von Göttern und Mythen, von Feiern und Festen, von wechselnden Machtverhältnissen und von starken Frauen.
Doch die Münzen sind keine neutralen Zeugen historischer Ereignisse. Sie erzählen ihre eigenen Geschichten, in denen sie kaiserliches Handeln geschickt in Szene setzen – schließlich bestimmten der Kaiser, seine Familie und hohe Beamte, welche Texte und Bilder auf die Münzen geprägt wurden. Die Münzen der Erlanger Antikensammlung, die in der Ausstellung sowohl als Poster als auch mit weiteren Hintergrundinformationen und Videos online durch QR-Codes in drei Sprachen (Deutsch / Englisch / Chinesisch) präsentiert werden, decken einen Zeitraum von rund 300 Jahren ab. Ergänzt werden sie durch Münzen aus der Sammlung des Institute for the History of Ancient Civilizations (IHAC) in Changchun, China, das gemeinsam mit dem Lehrstuhl Klassische Archäologie die Ausstellung während eines gemeinsamen Seminars konzipiert hat.

Kommentare

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2 Kommentare zu "Zu Gast in der HB: Ausstellung Machtszenarien":

    • Gisela Glaeser schrieb am

      Hallo Frau Ulbrich,
      meiner Meinung nach beziehen sich die 300 Jahre auf die Römische Kaiserzeit.
      Viele Grüße

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