Chronik
1743 – Gründung in Erlangen
Die Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg hat zu dieser Zeit nur einen einzigen Raum in der ehemaligen Ritterakademie zur Verfügung. Ein Grundbestand wurde aus der Hausbibliothek der markgräflichen Gründer und der Bibliothek des ersten Kanzlers der Universität, Daniel de Superville gebildet.
1805 – Erweiterung
Es werden rund 13.000 Bände der Schlossbibliotheken in Ansbach und in Schwaningen nach Erlangen gebracht.
1817 – Tod der Markgräfin Sophie Caroline
Das Erlanger Schloss geht in den Besitz der Universität über.
1818 – Universität Altdorf
König Maximilian Joseph verfügt, dass die Bibliotheken der 1809 aufgelösten Universität Altdorf nach Erlangen abgegeben werden sollen. Damit verdoppelt sich der Bestand der Universitätsbibliothek auf rund 80.000 Bände. Zunächst wird der Altdorfer Bestand in das Rote Haus am Schlossplatz (heute nicht mehr vorhanden) ausgelagert
1825 – Zusammenführung des Gesamtbestandes
Ab 1825 wird der Gesamtbestand der Bibliothek im Erlanger Schloss zusammengeführt, bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch diese Raumkapazitäten erschöpft sind.
1913 – Neues Gebäude
1913 entsteht ein neues Gebäude auf dem Grundstück zwischen Universitätsstraße und Unterer Karlstraße nach den damals modernsten Konstruktionsprinzipien, mit der Trennung in Verwaltungstrakt und Magazinblock.
1974 – Neubau
1974 entsteht ein Neubau direkt gegenüber, in den der Benutzungsbereich umzieht. In der Alten Universitätsbibliothek sind nun die Direktion, Verwaltung, Medienbearbeitung, Hochschulschriftenstelle, und die Abteilung Handschriften, Alte Drucke und Graphische Sammlung zu finden.
