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Ausstellung Protestantische Bilderwelten, 25.10. bis 10.11.

Die Universitätsbibliothek der FAU präsentiert vom 25. Oktober bis 10. November die Ausstellung “Protestantische Bilderwelten”, die Bibelillustrationen, religiöse und politische Flugblätter, Erinnerungsblätter an bedeutende historische Ereignisse, Porträts Luthers und seiner Mitstreiter bis zu Erbauungsbüchern für die allgemeine Bevölkerung zeigt.
Die Ausstellung im Sitzungssaal der Alten Universitätsbibliothek (Eingang Schuhstraße) ist Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Am 31. Oktober und 1. November ist sie geschlossen.

Die Epoche der Reformation erscheint untrennbar verbunden mit den druckgraphischen Porträts ihrer Protagonisten. Vor allem die Cranach-Werkstatt schuf Werke von geradezu ikonischer Qualität. Sie bestimmten – im wahrsten Sinne des Wortes – das Image Luthers und seiner Mitstreiter. Hinzu kam eine schier unermessliche Fülle an polemischen und propagandistischen illustrierten Flugblättern. Die Reformation war somit die erste große geschichtliche Umwälzung, die durch das Medium des gedruckten Bildes begleitet und vorangetrieben wurde.
Auch in der Folgezeit findet das Selbstverständnis des Protestantismus auf vielfältige Weise seinen Ausdruck im gedruckten Bild. Verwiesen sei auf die Gedenkblätter und Faltbriefe zur Erinnerung an die Übergabe des Augsburger Bekenntnisses oder an die Folgen mit Szenen aus dem Leben Martin Luthers. Von großer Bedeutung sind zudem Bibelillustrationen und andere biblische Bilder.

Kommentare

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2 Kommentare zu "Ausstellung Protestantische Bilderwelten, 25.10. bis 10.11.":

  • Martin Seene schrieb am

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich finde die Ausstellung sehr gelungen und bin tief beeindruckt von den aufwendig gestalteten Bildern aus dieser Zeit.

    Könnten Sie bitte in den Kommentaren der ausgestellten Flugblätter die lateinischen Texte ins Deutsche übersetzt darstellen, um so die Wirkung für die damalige Welt zu verdeutlichen?

    Vielen Dank für Ihre Mühe im voraus!

    Mit freundlichen Grüssen
    gez. Martin Seene

    • Gisela Glaeser schrieb am

      Sehr geehrter Herr Seene,
      vielen Dank für Ihr Lob. Wir bemühen uns, die Übersetzungen noch während der Laufzeit der Ausstellung zu erstellen.
      Mit freundlichen Grüßen
      Gisela Glaeser

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